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Nach insgesamt sieben Jahren im pinken Trikot, wird Ina Großmann die TuS Metzingen nach Ende der Saison verlassen und für die kommenden beiden Spielzeiten für den Thüringer HC auflaufen. Die gebürtige Holzgerlingerin erlernte das Handballspielen bei der HSG Schönbuch und schloss sich nach zwei Saisons für den VfL Sindelfingen im Jahr 2011 den TUSSIES an. Seit dieser Zeit ist sie ein wichtiger Baustein auf der Linksaußen-Position der Metzingerinnen, auch wenn sie immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde. Zuletzt wurde sie für die guten Leistungen sogar in die Deutsche A-Nationalmannschaft berufen und absolvierte ihre ersten beiden Spiele gegen Spanien. Mit Ina Großmann verliert der Verein nicht nur eine gute Handballerin sondern auch einen Publikumsliebling. Der Verein wollte den Vertrag mit der 27-jährigen verlängern, die sich aber nun für das Angebot des Thüringer HC entschieden hat.

Stimmen zum Wechsel:

Ferenc Rott:

„Es ist schade, dass Ina uns verlässt. Wir haben mit Ihr viele schöne Momente geteilt, aber auch einige schwierige Zeiten mit Verletzungen durchlebt. Sie ist mit uns aus der 2. Liga aufgestiegen und hat es jetzt bis zur Nationalmannschaft geschafft. Sie hat sich für eine neue Herausforderung und ein finanziell besseres Angebot entschieden. Ich bedanke mich für die sieben Jahre, hoffentlich können wir die gemeinsame Zeit mit dem ersten Titel krönen. Obwohl Ina geht, sind wir trotzdem in der kommende Saison auf der Linksaußenposition exzellent aufgestellt. Dorina Korsos steht endlich vor einer vollständigen Genesung und sie wird noch in der dieser Saison angreifen können. Mit Katharina Beddies sind wir schon in Vertragsverhandlungen und ich bin optimistisch, dass wir in Kürze Vollzug vermelden können. Damit haben wir zwei junge und talentierte Spielerinnen mit tollen Perspektiven auf dieser Position.“

Ina Großmann:

„Der Wechsel zum Thüringer HC ist für mich sicherlich eine Herausforderung, da ich zum ersten Mal weiter von zu Hause weg bin und mich ein komplett neues Umfeld erwartet. Auch sportlich muss ich mich neu beweisen und habe erstmals die Möglichkeit Champions-League zu spielen. Auf die sieben Jahre als Pink Lady blicke ich sehr gerne zurück und habe mit dem Team viel erreicht. Ich bin nun 27 Jahre und denke, dass eine Veränderung zur rechten Zeit komm. Trotzdem möchte ich mich beim Verein und den Fans für die geile Zeit bedanken und freue mich auf eine Rückkehr in die Öschhölle.“