SPIELBERICHT
TUSSIES scheiden im Pokal aus
Beim Zweitligisten vom HSV Solingen/Gräfrath sind die TUSSIES Metzingen in der zweiten Runde des DHB-Pokals gescheitert. Die Pink Ladies fanden in nahezu keiner Phase zu ihrem Spiel und mussten sich mit 34:32 geschlagen geben....
Beim Zweitligisten vom HSV Solingen/Gräfrath sind die TUSSIES Metzingen in der zweiten Runde des DHB-Pokals gescheitert. Die Pink Ladies fanden in nahezu keiner Phase zu ihrem Spiel und mussten sich mit 34:32 geschlagen geben.
Solingen/Metzingen. Es war mehr als nur ein gebrauchter Tag für die TUSSIES Metzingen, die nach einer Niederlage beim Zweitligisten in Solingen aus dem DHB Pokal ausgeschieden sind.
Vom Anpfiff weg fanden die Pink Ladies kaum ins Spiel. Anders der HSV, der bereits mit 3:0 in Front lag, ehe Gabriela Bitolo der erste Metzinger Treffer gelang. Doch Solingen blieb auch in der Folgezeit tonangebend, während sich die Pink Ladies reihenweise technische Fehler und Fehlwürfe leisteten. Und wären zu einem frühen Zeitpunkt nicht bereits fünf Paraden für Sára Suba zu notieren gewesen, hätten sich die Klingenstädterinnen wohl noch weiter absetzen können, als es beim 7:3 bereits der Fall war.
Beim Spielstand von 8:6 buchte Miriam Hirsch in Minute 14 ihre erste Auszeit. Auch wenn wenig später Marie Stumpf beim 9:9 der Metzinger Ausgleich gelang (19.) blieb der HSV am Drückerund lieferte. Denn bereits kurz darauf betrug der TUSSIES-Rückstand erneut drei Treffer. Knapp zwei Minuten vor dem Wechsel sorgte Ermira Lutolli, die in dieser Saison erstmals im Metzinger Kader stand, für das 16:14 – Johanna Farkas ließ den Anschlusstreffer folgen. Doch in den letzten 60 Sekunden der ersten Hälfte traf Solingen nochmals doppelt, sodass es mit einem 18:15 in die Kabinen ging.
Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts behauptete der Zweitligist die Führung und nach einer Zeitstrafe gegen Johanna Farkas stand in der 36. Minute erneut eine Vier-Tore-Hypothek zu Lasten der Ermstälerinnen. Dies veranlasste Miriam Hirsch bereits in der 38. Minute beim Stand von 22:18 erneut dazu nachzujustieren.
Schlag auf Schlag ging es anschließend weiter, ohne, dass sich dabei am Abstand bis zur 41. Minute etwas ändern sollte. Dann traf Deborah Spatz per Strafwurf zum 26:21, legte wenig später nochmals per 7-Meter nach ehe Nele Spengler beim 28:21 in der 45. Minute die Vorentscheidung erzielte. Erst mit dem Rücken zur Wand bäumten sich die TUSSIES nochmals auf und kamen Tor um Tor heran. Solingens Coach Lars Faßbender nahm neun Minuten vor Schluss eine Auszeit und stellte sein Team auf die Crunchtime ein.
Mit Erfolg, denn auch wenn die TUSSIES nochmals verkürzen konnten und zum Schluss sogar etwas Spannung aufkam, brachte der HSV den Sieg letztendlich mit 34:32 nach Hause.
„Wir haben heute auf keiner Position die Leistung gesehen, die wir zeigen wollen und können. Hinzu kommen viel zu viele individuelle Fehler und falsche Entscheidungen, das war teilweise kopflos. Wir haben heute eine große Chance verspielt“, so Miriam Hirsch nach dem Ausscheiden.
Bereits am Donnerstag reisen die TUSSIES nach Rumänien, wo am Samstag um 14:00 Uhr (MEZ) das Hinspiel in der 2. Qualifikationsrunde zur European League beim SCM Râmnicu Vâlcea stattfindet.
Endergebnis: HSV Solingen-Gräfrath – TUSSIES 34:32(18:15)
TUSSIES: Weiss, Suba (beide Tor) – Petzold (3), Röpcke (2), Kähr, Goldammer, Sabatnig (5), Farkas (5/1), Demmel, Bitolo(5), Stumpf (3), S. Hübner (1), Schlipf (5), Cholevová (1), Lutolli (2)
HSV Solingen-Gräfrath: Steffen, Eckardt (beide Tor) – Heimann, Nikolic (2), Schwitzer (3), Pickrodt (3), Völker (5), Spengler (6), Souza, Spatz (10), Brandt (3), Uhtes (1); Gutzeit (1), Vallo, Kamen, Kujovic
7-Meter: 2/2 – 1/3
Zeitstrafen: 2 – 1
Trainer: Lars Faßbender – Miriam Hirsch
Schiedsrichter: Moritz Hartmann und Nils Hennekes