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Im TV-Spiel der Handball Bundesliga Frauen treffen die TUSSIES Metzingen auf Frisch Auf Göppingen. Das Derby wird von Eurosport live aus der Paul-Horn-Arena Tübingen übertragen (Freitag, 21:00 Uhr).

Wichtig für Entwicklung des Handballs

Die Bundesliga Handballerinnen der TuS Metzingen sind aktuell die Mannschaft der Stunde und wollen auch am Freitag gegen Göppingen zeigen, zu was sie fähig sind. Verdient hat sich die Mannschaft eine volle Halle und hohe Einschaltquoten allemal. Dass dieses Derby im Free-TV bei Eurosport gezeigt wird, hat für TuS-Trainer Edina Rott eine große Bedeutung: „Für die gesamte Entwicklung des Handballs ist es wichtig diese Chance zu nutzen. Wir freuen uns darüber bei einem Live-TV Spiel dabei zu sein und möchten den Stellenwert des Frauen Handballs in Deutschland weiter verbessern. Es ist also eine klasse Gelegenheit für die
komplette Handballgemeinde zu zeigen wie attraktiv Handball ist.“

Nachlassen verboten

Anders als in den vergangen Wochen gehen die Ermstälerinnen als klarer Favorit in die Begegnung. Göppingen rangiert momentan auf Platz 11 des Bundesligatableaus, dass hängt mitunter auch mit den Personalsorgen der Gäste zusammen. Somit liegt es am Heimteam das Spielgeschehen vorzugeben, wie das gelingen soll weiß Maren Weigel: „Wir müssen genauso spielen wie in den letzten Wochen. In der Abwehr wieder kompakt stehen und im
Angriff Lösungen gegen die offensive Abwehr finden.“ Auf die Frage, ob die späte Anwurfzeit ein Problem sei, sagte Katarina Pandza: „Das ist für uns kein Problem. Wir trainieren oft um 20 Uhr und sind es gewohnt um diese Uhrzeit Handball zu spielen.“

Bilanz spricht für Pink Ladies

Die TUSSIES konnten die letzten drei Pflichtspiele gegen Göppingen allesamt gewinnen. Dass man die Grün-Weißen von den Hohenstaufen nicht unterschätzen darf, dessen sind sich alle bewusst. In der Hinrunde gewann Metzingen mit 31:25, dabei war das Ergebnis zunächst deutlicher als es der Spielverlauf hergab. Die Gäste agieren sehr gerne in einer offensiven Abwehrvariante, was den Schützlingen von Rott in den letzten Wochen aber keine Probleme bereitete. „Göppingen spielt eine offensive Deckung das zeichnet sie aus. Da sind sie sehr unangenehm, diese kostet jedoch auch richtig Kraft und das macht sich im Angriff bei ihnen
bemerkbar. Frisch Auf spielt einen langsamen Handball und sie nehmen gerne das Tempo raus, da sehe ich unsere Chance.“, so die 48-jährige Ungarin.

Fast ein Dutzend Nationalspielerinnen

Neben Maren Weigel wurde auch Kapitänin Marlene Zapf für die EM-Qualifikation gegen Slowenien nominiert. Nach der überraschenden Abstinenz während der WM im Dezember, kehrt die 82-fache Nationalspielerin nun zurück in den DHB-Kader.

Für die Niederlande im Aufgebot sind Delaila Amega und Bo van Wetering. Tamara Haggerty steht auf der Reserveliste.

Auch Katarzyna Janiszewska ist für Polen nominiert, ebenso Anika Niederwieser für Italien.

Patricia Kovacs und die österreichische Nationalmannschaft könnten mit Katarina Pandza Zuwachs bekommen, es gilt noch die endgültige Nominierung abzuwarten. „Es wäre natürlich sehr schön für den A-Kader nominiert zu werden und mein erstes richtiges  Länderspiel zu bestreiten“, so Pandza.

Für das deutsche U20 Team sind Lena Schmid und Letitia Quist aufgerufen worden.