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Am morgigen Mittwoch gastieren die TUSSIES zum Derby in Ludwigsburg bei der SG BBM Bietigheim (19:30). Es ist das Topspiel des 13.Spieltags, denn es heißt: Zweiter gegen Vierter.

TUSSIES nehmen Underdog-Rolle an
Man muss dieser Tage kein Handball-Prophet sein um sagen zu können, dass nach dem deutlichen Heimsieg gegen Buxtehude, die TUSSIES eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe erwartet. Der Favorit – Bietigheim steht mit 21:3 Punkten auf Platz 2 und kämpft im EHF-Pokal noch um den Viertelfinaleinzug. Der Underdog – die TuS Metzingen, hat wettbewerbsübergreifend seit Anfang November jedes Spiel gewonnen, genau genommen 8 in Folge. Dennoch tritt Cheftrainerin Edina Rott vorsichtig auf die Euphoriebremse. „Bietigheim muss gewinnen, wenn sie ihre Chance und den Abstand auf Platz Eins wahren wollen. Somit sind sie der klare Favorit, wir können befreit aufspielen und lassen uns überraschen“, verteilte die 49-jährige Ungarin die Rollen klar.

Unbekümmertheit gegen Erfahrung
In punkto Erfahrung hat der zweifache Deutsche Meister klar die Nase vorne, während die TUSSIES kaum Spielerinnen im Alter über 25 Jahre im Kader haben, hat der Gastgeber umso mehr davon. Auf die Frage, auf welche Spielerin man bei der SG besonders achten müsse, sagte Rott: „Sie haben viele erfahrene Spielerinnen und sind auf allen Positionen ausgeglichen gut besetzt. Wenn wir Etwas mitnehmen wollen, dürfen wir uns keine Fehler leisten, denn diese bestrafen sie eiskalt.“

Bricht der Fluch der jüngeren Vergangenheit ?
In den letzten vier Jahren war es den TUSSIES nicht vergönnt sich einen Derbysieg zu ergattern, zumal man sich oft nur mit einem Tor geschlagen geben musste.
Um das umzudrehen braucht es, aber ein perfektes Spiel und natürlich die Unterstützung der Fans in den pinken Trikots. Das weiß auch die Kommandogeberin bei den Pink Ladies: „Wir wollen mutig sein und müssen 60 Minuten kämpfen. In der Abwehr müssen wir noch aggressiver und kompakter decken. Im Angriff gilt es die Chance zu nutzen, die wir bekommen. Mit unserer pinken Wand und den großartigen Fans im Rücken, haben wir die Möglichkeit Bietigheim zu ärgern.“

 

Marius Lauinger